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Moritz Augenstein und Roger Kluge kämpfen sich an die Spitze

59. Antenne Schlager SIXDAYS BREMEN

Sonntag, 11. Januar 2026 ∙ Spannender könnte die Ausgangslage einen Tag vor dem großen Finale der 59. Antenne Schlager SIXDAYS BREMEN kaum sein. Nach einem Renntag voller taktischer Finesse und hochklassigem Bahnradsport führen Moritz Augenstein und Roger Kluge (Team swb) das Gesamtklassement an – doch ihr Vorsprung ist denkbar knapp: Nur vier Punkte trennen sie von den zweitplatzierten Matias Malmberg und Nils Politt (Team Hermes Systeme), während auch das italienische Duo Simone Consonni und Michele Scartezzini (Team Stark Gebäudereinigung) auf Rang drei in unmittelbarer Schlagdistanz lauert. „Hier ist noch alles möglich“, fasst Weispfennig die hochbrisante Situation treffend zusammen.

Den Grundstein für ihre Führung legten Augenstein und Kluge mit taktischer Überlegenheit und perfektem Timing. Eine entschlossen herausgefahrene Doublette in der großen Jagd brachte ihnen einen entscheidenden Vorteil. Mit feinem Gespür für den Rennverlauf verdrängte das Duo die bis dahin führenden Italiener von der Spitze, ohne sie jedoch endgültig abzuschütteln. Auch Malmberg und Politt unterstrichen mit ihrer Leistung eindrucksvoll ihre Ambitionen. Das morgige Finale verspricht einen offenen Dreikampf um den Gesamtsieg.

Den Grundstein für ihre Führung legten Augenstein und Kluge mit taktischer Überlegenheit und perfektem Timing. Eine entschlossen herausgefahrene Doublette in der großen Jagd brachte ihnen einen entscheidenden Vorteil. Mit feinem Gespür für den Rennverlauf verdrängte das Duo die bis dahin führenden Italiener von der Spitze, ohne sie jedoch endgültig abzuschütteln. Auch Malmberg und Politt unterstrichen mit ihrer Leistung eindrucksvoll ihre Ambitionen. Das morgige Finale verspricht einen offenen Dreikampf um den Gesamtsieg.

Vor dem Finale in Führung – Augenstein/Kluge ©ESN/Arne Mill

Mission Bahnrekord für Elmar Abma
Elmar Abma (Team Antenne Schlager) muss das Rennen am Finaltag vorzeitig beenden, da die Neutralisierung seines Teamkollegen Marvin Peters gemäß den Bahnradsportregularien länger als 24 Stunden andauert und damit eine Fortsetzung des Wettbewerbs nicht zulässt. Unabhängig davon rückt Abma dennoch in den Fokus: Seit dem 13. Januar 2025 hält er gemeinsam mit Roy Eefting den Bahnrekord im 500-Meter-Zeitfahren, ein Ausrufezeichen auf höchstem Niveau. Am morgigen Finaltag wollen sie gemeinsam diesen Rekord angreifen – ein besonderes Highlight, das nicht nur für Abma und Eefting selbst, sondern auch für das Publikum in der Halle zusätzliche Spannung und einen emotionalen Höhepunkt verspricht.

Franziska Brauße und Romy Kaspers dominieren Frauenwettbewerb
Traditionell sind am heutigen Sonntag die Elite-Frauen ins Rennen gestartet. An der Spitze behauptete sich Vorjahressiegerin und SIXDAYS Botschafterin Franziska Brauße mit Teamkollegin Romy Kasper. Brauße zählt zu den profiliertesten Bahnradfahrerinnen des Landes: Sie gewann 2021 olympisches Gold in der Mannschaftsverfolgung, wurde Weltmeisterin in der Einer- und Mannschaftsverfolgung und mehrfach Europameisterin. Das Verfolgerinnenfeld liegt eng beieinander und so gehen vier Teams mit aussichtsreichen Podiumsambitionen in den Finaltag.

Andy-Kappes-Cup: Start-Ziel-Sieg für Max Ranfft und Dominic Hennig
Intensiv, fordernd, professionell: Der Andy-Kappes-Cup bietet U19-Fahrern eine seltene Gelegenheit, wertvolle Wettkampferfahrung zu sammeln und gleichzeitig ihr Talent vor vollen Rängen zu beweisen. Vier Teams gingen in diesem Jahr an den Start, darunter drei aus Deutschland und eins aus Israel. Am Sonntagmorgen setzen sich Max Ranfft und Dominic Hennig nach konstant starken Leistungen über die zwei Renntage gegen die Konkurrenz durch und sicherten sich den Gesamtsieg beim Andy-Kappes-Cup 2026. Weispfennig über die Bedeutung dieses Siegs: „Der Andy-Kappes-Cup ist weit mehr als ein Nachwuchswettbewerb. Er kann ein Sprungbrett ins Profifeld sein. Hier lernen die Fahrer früh, unter professionellen Bedingungen zu bestehen, sich international zu messen und mit Druck umzugehen. Genau solche Erfahrungen sind entscheidend für den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung.“

©ESN/Arne Mill

Den aktuellen Zwischenstand vor dem Finale gibt es hier.