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ŠKODA Velorace Dresden

ŠKODA Velorace Dresden

Carmen Burmeister und Belgier Niels Merckx siegen in der Königsdisziplin

Die 7. Auflage des ŠKODA Velorace Dresden ist Geschichte: Insgesamt erlebten in diesem Jahr 1.737 Teilnehmer den Cityrundkurs, der vom Start auf dem Neumarkt bis ins Ziel auf dem Terrassenufer jede Menge Herausforderungen für die Sportler bereithielt. Begleitet wurde das Renn-Wochenende auf dem Neumarkt von einem bunten Rahmenprogramm für die ganze Familie.

In der Königsdisziplin, den 103 Kilometern by ŠKODA, feierte der Belgier Niels Merckx (Unlimited Cycling Team Belgium/2:16:42,87 Stunden) vor Benjamin Ahrendt (MTS – TRIEBWERK GCC Cycling/2:16:43,12) und Marek Bosniatzki (MTS – TRIEBWERK GCC Cycling /2:16:43,20) den Sieg.
Bei den Damen durfte Carmen Burmeister (haberich cycling crew Köln/2:26:14,77) jubeln. Stefanie Schwaninger (Team Deutsche Kinderkrebsstiftung/2:32:25,07) und Pauline Neuber (Lucky Bike TEAM/2:32:26,47) folgten auf den weiteren Plätzen. Burmeister bleibt damit Führende in der Gesamtwertung des German Cycling Cups.

Zum Auftakt sicherte sich am Sonntagmorgen bei den Herren über die 21 Kilometer-Distanz der DVB-Schnupperrunde der Vorjahreszweite Heiko Löb (EXPRESSO-Cycleholics.de/0:39:29,32) den Sieg vor Stev Nessler (Team Deutsche Kinderkrebsstiftung Cycling/0:39:29,50) und Marco Boock (0:39:29,76). Bei den Damen siegte Monique Löb (EXPRESSO-Cycleholics.de/0:39:30,56). Juliane Rolle (BIKE24 VIP-Team/0:39:30,75) und Stephanie Träger (0:42:27,24) folgten auf den Plätzen.

Bei der von Radio Dresden präsentierten 42 Kilometer-Distanz jubelte Michael Trog (RadMitte Strassenteam/1:02:32,90) über den ersten Platz. Auf den Rängen folgten Daniel Pessara (Team Deutsche Kinderkrebsstiftung Rentas/1:02:33,23), der sich im letzten Jahr den ersten Platz teilte, und Eric Bechstädt (1:02:33,31).
Das Frauen-Rennen war besonders spannend: Am Ende trennte Platz eins und zwei lediglich eine Tausendstel. Diana Meyer (Dresdner SC 1898/1:09:57,922) holte sich den Tagessieg hauchdünn vor Anne Subklew (Ostwest-Express e.V./1:09:57,923) und Pia-Marie Wittig (Freiberger/1:09:58,57).

Über 62 Kilometer setzte sich Fabian Geißenberger (Veloclub Augsburg Racing Team/1:23:09,85) knapp vor Robert Richter (LKK Racing Team/1:23:10,09) und Meik Hann (Team Deutsche Kinderkrebsstiftung Cycling/1:23:10,35) durch.

Bei den Damen sicherte sich Verena König (radroo TEAM/1:31:35,30) den Sieg vor Christina Erkens (Team Deutsche Kinderkrebsstiftung Cycling /1:31:35,61) und Denise Bresan (1:31:36,09). Über diese Distanz ging auch die amtierende Miss Germany Nadine Berneis an den Start. Sie belegte in ihrer Altersklasse Platz sieben mit einer Zeit von 1:50:32,84 Stunden.

Staatsministerin Barbara Klepsch gab den Startschuss für die 42- und 103 Kilometerdistanz. „Ich freue mich über die rege Teilnahme an diesem Radsportevent. Besonders gefällt mir, dass diese Veranstaltung auch mit leichten und kurzen Strecken lockt, so dass viele Menschen zum Mitmachen oder Nachmachen motiviert werden. Radfahren hält fit und macht Spaß. Dieser Sport fördert die Gesundheit und diese Veranstaltung begeistert die Hobbyfahrer und ambitionierte Radsportenthusiasten gleichermaßen“, so die Ministerin.

Silke Friedemann vom Veranstalterverein Internationale Sachsen – Tour e.V.: „Wir möchten einen großen Dank an alle Teilnehmer, unsere treuen Unterstützer sowie unseren vielen engagierten Helfern richten. Sie alle haben am Wochenende großen Einsatz gezeigt. Es ist schön zu sehen, dass der Radsport in Dresden für Begeisterung sorgt. Wir sind stolz, das Rennen wieder vor der wohl eindrucksvollsten Kulisse Deutschlands erneut ausgetragen zu haben. Durch diese Möglichkeit kommt es aufgrund der notwendigen Straßensperrungen zu Unannehmlichkeiten. Wir hoffen, dass unsere Informationen im Vorfeld viele Dresdner erreicht haben.“

Niels Merckx , Sieger 103 Kilometer: „Dresden ist eine tolle Stadt! Das Rennen war sehr gut organisiert. Es ist etwas Besonderes durch die Stadt fahren zu dürfen. So etwas Vergleichbares gibt es bei uns in Belgien nicht. Ich freue mich über den Sieg. Die Renn-Geschwindigkeit war sehr hoch, sodass es am Ende schwierig war auszubrechen. Umso glücklicher bin ich, dass ich mir den ersten Platz sichern konnte.“

Carmen Burmeister, Sieg erin 103 Kilometer: „Ich bin mit dem Sieg sehr zufrieden. Es war heute wirklich ein hartes Rennen. In der letzten Runde hatte ich ein paar Probleme, aber ich konnte den Sieg nach Hause fahren. Ich bin zum dritten Mal in Dresden und es ist immer wieder ein Erlebnis.“

Diana Meyer , Siegerin 42 Kilometer: „Ich bin total überwältigt! Ich habe mit dem Sieg nicht gerechnet. Ich wollte meine Vorjahreszeit von einer Stunde und zwölf Minuten verbessern. Dies ist gelungen und der erste Platz in meiner Heimatstadt macht mich besonders glücklich.“

Sportlich umrahmt wurde das ŠKODA Velorace auch in diesem Jahr wieder von zwei Herzensprojekten des Vereins. Beim Lebenshilfe Specialrace radelten am Samstagnachmittag bereits zum fünften Mal Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen um Siege am Terrassenufer. Begleitet wurde das Event von Lars Hoffmann, dem einzigen sächsischen Handbiker mit Kaderstatus im Sächsischen Behindertensportverband.

Für 88 Teilnehmer aus Sachsen sowie fünf weiteren Bundesländern und der Tschechischen Republik ging es in insgesamt drei Disziplinen um Medaillen – das ist ein neuer Teilnehmerrekord bei dem kleinen Jubiläum.

Traditionell fand auch das KAUTASIT Kids-Velorace für Kinder im Alter von 3 bis 14 Jahren statt. Erstmals wurde der Dresdner Straßensprint by BIKE24 ausgetragen. Sportler stellten sich auf einer Distanz von zwei Kilometern entlang des Terrassenufers dem Kampf gegen die Uhr. Pate des Rad-Spektakels und Sieger war Bert Grabsch, Weltmeister im Einzelzeitfahren. Mit einer Zeit von zwei Minute und 37,7 Sekunden sicherte sich der Profi Platz eins.

Alle Infos unter: www.sachsentour.org/de/velorace

Alles Fotos (c) Sportograf

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