challenge-magazin

CORONA positiv‚Ķund nun na klar Leben! ūüėä

Wir hatten ja gestern bereits einen Beitrag ver√∂ffentlicht, der gezeigt hat, wie wichtig es in dieser Zeit gute Laune zu haben und dass es enorm hilft, wenn das Umfeld stimmt. Die Scheibis sind eine sympathische, sportliche Familie, die geinsam schon einige Schwierigkeiten gemeistert haben. Dann erkrankt pl√∂tzlich eine Tochter an diesem verdammten Virus, das seit dem Fr√ľhjahr unser Leben auf den Kopf stellt. Sarah Scheibinger erz√§hlt uns allen, wie sich das Leben der sportlichen Familie ge√§ndert hat und macht uns viel Mut mehr zu leben und uns weniger zu √§ngstigen.

Sarah ist eine begeisterte Basketball-Spielerin, bis 2018 spielte sie in der Basketball-Bundesliga, in der vergangenen Saison in der Regionalliga. Dann noch vor Corona der erste Schock. Sarah zog sich einen Mittelfu√üknochenbruch zu. In die Verletzungspause hinein kam dann Corona. Das endg√ľltige Aus f√ľr die fest eingeplante Europameisterschaft der √ú35 in M√°laga.

Doch Tr√ľbsal blasen gibt es in der Familie Scheibinger nicht. Denn alle sind sportlich unterwegs. Ihre beiden T√∂chter spielen ebenfalls Basketball, in den Bergen biken ist das gr√∂√üte f√ľr ihren Mann. Kein Wunder, dass Sarah Scheibinger den Sport immer im Blick hat. Was schon geht mit dem, noch nicht ganz fitten Fu√ü, das wird eben gemacht. Auch als Training in der Basketball-Halle verboten war. Wandern und joggen waren ebenso eine Alternative wie auch das Mountainbike. Neu entdeckt hat Sarah Scheibinger das Klettern.
Im Herzen bleibt sie aber definitiv Basketballerin.

Jetzt wissen wir alle etwas mehr √ľber Sarah, kommen wir zu ihrer lesenswerten Geschichte.

Hallo zusammen,

Ich habe nun wirklich lange mit mir gerungen, aber mich nun entschlossen dies und unsere Erfahrung mit Corona hier auch mal zu teilen und öffentlich zu machen um ein wenig diese Panik und Angst zu relativieren.

Ich m√∂chte betonen: Das Virus gibt es! Das Virus sollte man ernst nehmen gerade f√ľr die Risikogruppen, aber das sollte man eben bei vielen Viren tun! Man sollte sich an Ma√ünahmen halten wie Abstand und Maske tragen! Das alles haben wir im √úbrigen gemacht!!

Aber: Panik und Angst-NEIN! Braucht man nicht und sollte man nicht haben. Unser Körper kann nur gut funktionieren und Dinge abwehren, wenn er gesund ist und das ist man nicht, wenn man in Angst und Panik lebt. Gesundheit besteht aus vielen Komponenten.

Nun ist es doch passiert, dass eine meiner T√∂chter positiv getestet wurde. Wir anderen mein Mann, meine andere Tochter und auch ich negativ. Sie selber hatte einen Tag Fieber und ein wenig die Nase zu-am n√§chsten Tag komplett fit und nichts mehr. Auch jetzt ist sie fit. Jedoch haben wir uns alle eng aufeinander befunden wie z.B. im Auto oder eben auch daheim. Ich habe sie nat√ľrlich im Arm gehabt und getr√∂stet und ihr auch die n√∂tige Zuwendung gegeben, die Kinder eben brauchen.

Demnach war da eine Menge Kontakt innerhalb der Familie umso erstaunlicher, das nur sie positiv getestet wurde und der Rest es auch nicht bekommen hat oder vielleicht auch schon hatte-wer wei√ü. Zu keiner Zeit hatte ich Angst oder Panik und habe sie jetzt auch nicht und nein ich √ľberlege auch nicht jeden Tag, ob und oder was das nach sich ziehen k√∂nnte und ich lese auch keine Berichte was f√ľr Sch√§den und so weiter sein k√∂nnten. Ich gehe immer vom Positiven aus. ūüėá

Ja wir sind eine sportliche Familie, keiner von uns hat Vorerkrankungen, keiner geh√∂rt zur Risikogruppe, wir ern√§hren uns gesund, wir unterst√ľtzen uns, wir lachen zusammen, wir machen aus allem immer das Beste und wir schauen immer nach vorne und nehmen alles so wie es kommt und genau das ist es, unsere positive Art mit Dingen umzugehen, die uns auch diesmal wieder durch diese Zeit getragen hat.

Und glaubt mir, es ist kein Spa√ü 14 Tage daheim zu sitzen, aber es k√∂nnte schlimmer sein. Wir haben einen Gartenūüėä, wir haben ein warmes Haus, wir haben ein Bett, wir haben so nette Nachbarn und ein grandioses Netzwerk ūüėėūüėėdie uns liebevoll versorgt haben, wir haben eine grandiose Familie und wir haben so viel aufbauende Worte erhalten und Telefon und Co machen alles m√∂glich, aber entscheidend f√ľr uns -wir haben eben auch viel Sport gemacht, Basketball gespielt. (zwar auf Rasenūü§∑‚Äć‚ôÄÔłŹaber besser wie nixūüėČ) den Sport, den unser Leben gepr√§gt hat und auch noch pr√§gt!

Noch mehr ist der Ball in unserem Leben wichtig geworden, wie in diesen Tagen, denn er gibt eins:

Fokus! Leidenschaft! Freiheit und Ruhe! Einen Sinn zu kämpfen und gesund zu werden! Ein Ziel!

Da ist mir mal wieder bewusstgeworden, was mir dieser runde grandiose Ball alles die letzten Jahre, vor allem in schweren Situationen gegeben hat und das habe ich auch in dieser Zeit bei meinen Kindern beobachtet. ūüėä

Bewegung ist Leben! Getreu nach meinem Lebensmotto haben wir auf unseren K√∂rper geh√∂rt und aber eben nicht darauf gewartet, dass sich andere von uns auch mit dem Virus infizieren k√∂nnten, dass es uns schlecht gehen k√∂nnte, dass es ja wie √ľberall verbreitet wird, so schlimm werden kann, sondern wir sind aus der passiven Rolle rausgegangen, das was wir Sportler eben brauchen um uns zur√ľck zu k√§mpfen und zur√ľck zukommen nach einer Verletzung. Damit sind wir gut gefahren und alle gesundgeworden oder geblieben.

Mental sind wir alle gewachsen in dieser Zeit und auch als Familie und √ľber unsere Grenze gegangen (glaubt mir auch hier war die Stimmung mal am Tiefpunkt! und das ist normal und ja auch hier war manchmal das Gef√ľhl da, der Machtlosigkeit und kraftlos zu sein, jeden abzufangen und nicht aus dem Haus zu d√ľrfen) aber wir haben gemerkt je Positiver wir das Ganze sehen und nehmen, desto weniger hat dieses Virus eine Chance uns zu bek√§mpfen und lahm zu legen.

Allen voran unsere erkrankte Tochter-von Kindern k√∂nnen wir noch eine Menge lernen im Umgang mit Krankheiten und der Einstellung zum Hier und Jetzt. Ich bin so unfassbar stolz auf sie, was sie alles zur√ľckstecken musste. Aber auch die andere!

Wir haben es besiegt! Aber nur -Gemeinsam!

In diesem Sinne m√∂chte ich das Virus nicht runter spielen, aber ich m√∂chte euch Hoffnung machen und Mut, dass diese gro√üe Angst und Panik endlich ein St√ľck weniger wird und nicht mehr nur in unseren K√∂pfen ist, um euch und eure Gesundheit langfristig zu st√§rken. Bleibt Mental stark und positiv gerade in diesen Zeiten. Bleibt bei euch und eurem K√∂rper und h√∂rt auf ihn. Lest nicht zu viel, h√∂rt nicht zu viel in den Medien √ľber irgendwelche Horrorszenarien und verbringt nicht zu viel in irgendwelchen Gedankenspiralen was k√∂nnte sein und kann sein oder kann passieren. Habt vertrauen in euch und eure Kraft. Seit verantwortungsvoll aber nicht √§ngstlich.

Hey es ist das Leben! Und es ist definitiv lebenswert auch wenn gerade mit den aktuellen Einschränkungen und wir haben nur dieses Eine!

Es ist wie es ist -aber es wird was wir und du selber daraus machen/ machst!

Bleibt gesund und haltet euch an die RegelnūüĎčūüėėsch√ľtzt die, die es am n√∂tigsten haben indem ihr euch auch an Ma√ünahmen haltet und dazu geh√∂ren auch Masken dann wenn es n√∂tig ist-

                        Aber lebt!!

Scheibis sind alle fit und wohl auf!

Sarah Scheibinger auf Facebook

Nat√ľrlich haben andere Menschen mehr Probleme bei einem positiven Test. Sie haben vielleicht auch weniger Unterst√ľtzung durch ihr Umfeld. Aber Millionen Deutsche sind zum Gl√ľck noch nicht erkrankt, haben aber eine Heidenangst vor dem Virus oder streiten ab, dass es Covid 19 √ľberhaupt gibt. Sie alle sollten die Geschichte von Sarah Scheibinger lesen und dar√ľber nachdenken.

Sarah, ich bedanke mich f√ľr deine Zeilen und w√ľnsche, dass du, deine Familie, wir alle gut durch diese schwierige Zeit kommen.
WS